Ohne Malé fehlt uns was

Male lohnt sich

Lohnt sich ein Besuch in der Hauptstadt Malé? – Eine Entscheidungshilfe

Auf Euren Recherchen den Malediven Urlaub betreffend, lest Ihr sicher immer wieder, dass von einem Besuch der Inselhauptstadt der Malediven abgeraten wird. Auch viele “Maledivenkenner” sprechen sich sehr häufig gegen eine Malé Visit aus. Es würde sich nicht lohnen, da die Hauptstadt nichts zu bieten hätte. Wir wären keine echten Malediven Insider und Experten, wenn wir Euch dazu nicht einen Rat mit an die Hand geben könnten. Denn wir besuchen regelmäßig Malé und können somit die Situation dort recht gut einschätzen. Für uns gehört ein Besuch der Hauptstadt immer dazu, müssen wir doch neben unseren Freunden auch unser Lieblingsrestaurant und unsere Shisha Bar besuchen 🙂

Gleich vorab, Malé lohnt sich für diejenigen unter Euch, die es bei Ihrer An- oder Abreise tangieren bzw. für jene mit relativ kurzer Anreise während des Urlaubs! Malé ist in jedem Fall einen Besuch wert, wenn es vielleicht auch nicht unbedingt ein Tagesausflug sein muss, aber einen halben Tag Eurer Aufmerksamkeit hat sich die Hauptstadt der Malediven auf jeden Fall verdient. Wer sagt, er kenne die Malediven ohne Malé besucht zu haben, hat schlicht keine Ahnung wovon er spricht. Sicher mag Malé keine Schönheit sein, aber so eine Stadt gibt es auf der Welt nur ein mal, was sie an sich schon zu einer Sehenswürdigkeit macht. Sie gehört zu den am dichtesten besiedelten Städten der Welt und zur Fünften am dichtesten besiedelten Insel der Welt. Das Leben pulsiert, Menschen, Mopeds und immer mehr Autos machen es an manchen zentralen Punkten schon mal schwer, sich seinen Weg entlang und über die Straßen zu bahnen. Aber keine Angst, es gibt sie auch… die Plätze zum durchatmen. Kleine Cafés und Restaurants laden zum verweilen ein. Malé erkundet man am einfachsten zu Fuß. Die Insel misst nur 2 Quadratkilometer. Per Smartphone und Google Maps navigiert Ihr übrigens einfach durch den maledivischen Häuser-Dschungel.

Die beiden Hauptstraßen, Majeedhee Magu, die direkt über die Insel von Osten nach Westen und die Chaandhanee Magu auf der anderen Seite, die von Nord nach Süd verläuft. Souvenirläden am nördlichen Ende des Chaandanee Magu, bekannt als “Singapore Bazaar” sind eine Fundgrube für Souvenirs. Seid aber bitte vorsichtig, gerade in diesem Teil von Malé sind einige fleißige und redegewandte Schlepper auf Touristenfang.

Wer die Hauptstadt der Malediven auf eigene Faust erkunden will, der darf folgende Highlights keinesfalls verpassen:

Fish Market

Zu den wichtigsten natürlichen Ressourcen des Inselreichs der Malediven gehört die Fischerei, die auf den Malediven noch traditionell und nachhaltig mit Angel und Haken erfolgt.  Die Fänge des Tages werden auf dem Fischmarkt angeboten. Dort herrscht ein reges geschäftiges Treiben  und auch wenn der berühmte maledivische Thunfisch überwiegt, gibt es eine ganze Menge verschiedener leckerer Fische zu bestaunen. Vom Vormittag bis zum frühen Nachmittag ist die beste Zeitraum zum Besuch des Fischmarktes.

🎧 Live vom Fischmarkt in Malé 🎧

Malediven Fischen

Local Market

Vieles muss auf die Malediven importiert werden. Aber alles was das Land selbst an Essbaren hergeben kann, wie z.B. exotischen Früchten, Gemüsen und natürlich Kokosnüssen, findet Ihr in den lokalen Markthallen direkt neben dem Fischmarkt.

🎧 Live vom Local Markt in Malé 🎧

Huskuru Miskiiy

Erbaut von Sultan Ibrahim Iskandhar im 16 Jahrhundert, ist die Moschee ein Meisterwerk der Korallengravur, die ihresgleichen weltweit einzigartig ist. Die alte Malé Friday Mosqueist die älteste und aufwendigsten verzierte Moschee der Stadt Malé. Sie wurde 2008 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

The Islamic Centre

Das Islamische Zentrum ist das auffälligste und am weitesten sichtbare Wahrzeichen von Malé. Die spektakuläre goldene Kuppel in all seiner Schönheit dominiert die Skyline der maledivischen Hauptstadt. Das Gebäude symbolisiert die Bedeutung der islamischen Religion, die alle Aspekte des Lebens im Land seit Jahrhunderten beherrschte.

Mulee Aage

Der ehemalige Präsidentenpalast der Malediven, wird Muleeaage oder Muliaage genannt. Der Palast mit seinen schmiedeeisernen Toren und Laubwerkfriesen an seinen Dachrändern und seinem gepflegten Garten war ursprünglich für den Sohn des Sultans Mohamed Shamsuddeen III bestimmt, doch der Sultan wurde abgesetzt. Im Zweiten Weltkriegs wurden Gemüse in seinem Garten angebaut, um dem Mangel an Nahrungsmitteln entgegen zu wirken. Als auf den Malediven 1953 die Republik ausgerufen wurde, nutzte der Präsident endlich diese offizielle Residenz bis 1994. Noch heute finden dort Empfänge wichtiger Staatsoberhäupter der Welt statt.

National Museum

Das maledivische Nationalmuseum befindet sich in dem einzigen verbleibenden Gebäude des ehemaligen Sultanspalastes, auf dem Geländes des heutigen Sultansparks. Ein Besuch im Museum gibt einen umfangreichen Einblick in den Reichtum der Geschichte des Inselstaates, den die meisten Besucher vorher nie vermuten werden.

Inselnauten – Tourempfehlungen

Wir sich inspirieren lassen möchte, dem empfehlen wir abschließend drei Erlebnis Touren mit Startpunkt Malé. Auch mit dabei, die kulinarische Reise durch die Hauptstadt. Auf allen Touren führen Euch erfahrene einheimische Guides und Ihr habt Gelegenheit die Malediven authentisch und in echt zu erleben.

Written By
More from Toddy

Transfer auf den Malediven – Inselhüpfen leicht gemacht

Welcher Malediven Transfer auf welche Insel? Wer seine Malediven Reise individuell plant, muss...
Read More

3 Comments

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.